Mark Scheibe und sein Gespensterorchester
Magic und easy, deep und hot

Keine Musik ist so groß wie seine Gefühle. Deswegen braucht Herr Scheibe ja auch eine Big-Band mit vier Kornetten, fünf Saxophonen und einem Quartett Jazzposaunen. Und ein spätromantisches Sinfonieorchester mit hundert Streichern. Mit Flöten, Oboen, Klarinetten, Fagotten, einem Haufen Hörnern, Trompeten, Posaunen, Pauken und Harfen. Mark Scheibe singt sehr wichtige Lieder über groteske menschliche Erscheinungsformen am Rande der zivilisierten Welt: Modebewusste Webdesigner, gewissenhafte Grundschullehrerinnen, verklemmte linke Vegetarier, mangelernährte Unterschichtler, verkokste Medienheinis und sprachverzerrte Eventmanagerinnen. Aber auch beleidigte Ausländer, leichtfertige Nationalsozialisten und profilneurotische Tangoschüler haben ihren Platz in seinem üppigem Werk. Die meisten Lieder handeln natürlich vom Gefühl. Der Ozean der Gefühle. Und die Liebe, das Begehren. Mann und Frau. Was gibt es Wichtigeres?
www.myspace.com/markscheibe